Nur eine Sitzung war nötig, und eine Frau konnte ihre tägliche Zigarettenration völlig loslassen. Der ernsthafte Wille, nicht mehr zu rauchen, war die eine Voraussetzung. Die andere Voraussetzung war die Erkenntnis, dass es sich beim Rauchen um eine in vielen, vielen Jahren eingeschliffene Gewohnheit handelt, die das Unterbewusstsein gelernt hat, und nicht um eine medizinisch definierte körperliche Sucht. Es  war auch wichtig herauszufinden, an welchen Gewinn die Frau beim Rauchen glaubte. Die Verknüpfung  – wenn ich rauche, kann ich entspannen – verhinderte jeden vorangegangenen Versuch, mit dem Rauchen aufzuhören. Die Aufklärung, dass Nikotin erwiesenermaßen keine Entspannung erzeugt, sondern nur das intensive Ein- und Ausatmen die ersehnte Ruhe bringt, war eine weitere Information auf der Sachebene. Jetzt war die Bereitschaft da, die Verhaltensänderung durch Hypnose anzunehmen. Obwohl schon in den nächsten Tagen eine Herausforderung durch den Besuch rauchender Freunde anstand, bekam ich nach 4 Wochen die freudige Mitteilung, dass sie bisher nicht geraucht hat und dass es ihr vor allem nicht schwer gefallen war.